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Stadtschulmeisterschaften 2011 in der Leichtathletik
Unter guten äußeren Bedingungen fanden dieses Jahr die Stadtschulmeisterschaften in der Leichtathletik für die weiterführenden Schulen Heidelbergs statt. Rund 800 Schülerinnen und Schüler waren angetreten. Organisiert wurden die Stadtschulmeisterschaften vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg unter Leitung von Jürgen van Haaren und mit tatkräftiger Unterstützung von zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern.
Es gab einige hervorragende Leistungen, die Lothar Binding zusammen mit dem Sportkreisvorsitzenden Gerhard Schäfer würdigte: „Wir haben heute gesehen, dass es in Heidelberg viele hervorragende Talente gibt, die weiter gefördert werden müssen“, so Binding. Hierzu bieten die Stadt Heidelberg und zahlreiche Vereine unterschiedlichste Trainingsmöglichkeit an.

Mit Bürgermeister-Stellvertreter Rainer Schulz-Bauerhin und dem Vereinsvorsitzenden Jochen Lehmann hat Lothar Binding das Skulpturen-Symposium eröffnet. Die „offene Werkstatt“ am Freibad Wiesensee ist rund um die Uhr zugänglich. Die Künstler Motz Tietze, Alfred Wolf, Carmen Stahlschmidt, Selina Schuster, Wolfgang Völker und Uli Lamp arbeiten dort an ihren Kunstwerken. Die Anregungen des Publikums sind ihnen sehr wichtig. Das Betrachten der künstlerischen Prozesse einerseits und die Möglichkeit zum Mitmachen durch „konstruktive Kritik“ sollen Anreiz sein, das Symposium zu besuchen. „Je mehr Menschen sich einmischen, umso größer ist die Chance das Endprodukt nach ihren Vorstellungen zu designen“, so Binding zum Abschluss seines Besuchs in Hemsbach.

Immer im Gespräch
Das 35. Bachgassenfest in Hemsbach war ein großer Erfolg. Über 160 Verkaufsstände präsentierten ein breites Angebot an Spielzeug, Büchern, Computerspielen, Schallplatten und Musik.
Traditionell begann die offizielle Eröffnung des Festes mit dem Anstich des Bierfasses. Das Freibier wurde an diesem sonnigen Tag von den Hemsbachern gerne angenommen. Sie ließen sich nicht lange bitten und bildeten eine lange Schlange vor der Getränkeausgabe. Wer kein Freibier wollte, hatte gute Möglichkeiten, sich an den Ständen zu versorgen. Überall gab es Steaks vom Grill, Waffeln, Kaffee und Kuchen. Vom reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken wurde ordentlich Gebrauch gemacht. Lothar Binding mischte sich unter die Leute und verzichtet nicht auf das Gespräch mit der Weinkönigin Christina II.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding besucht schon seit Jahren Schulen, um sich Rat von Schülerinnen und Schülern zu holen. Seit diesem Jahr folgen die Besuche einer speziellen Projektidee: "Junger Rat für Binding". In einer ersten Schulstunde legen die Schüler ein Thema fest, es folgt eine pro und contra Diskussion, in einem zweiten Termin stellen die Schüler ihr Beratungsergebnis vor, anschließend trägt Binding diese Ergebnisse nach Berlin und in einem weiteren Schritt werden die Schüler von den Ergebnissen bzw. Reaktionen im Parlament informiert.
"Ich habe mich für Politik eigentlich gar nicht interessiert. Durch "Junger Rat für Binding" habe ich angefangen, mich politisch zu engagieren. Jetzt schaue ich Nachrichten und lese manchmal den politischen Teil der Zeitung", sagt eine Schülerin der Helen Keller Schule nach der Diskussion mit Lothar Binding.
Die hohe Politik wirkt für Jugendliche oft ganz schön weit weg und kompliziert, da sie sie oft nur aus den Kurzberichten im Fernsehen kennen. Jetzt hat die Klasse 2SO 2 der Helene Keller Schule beim Projekt "Junger Rat für Binding" mitgemacht. Sie hatten sich für das Thema "Volksentscheid" entschieden und eigene Thesen zur Umsetzung einer Gesetzesinitiative entwickelt. Insbesondere das Schweizer Modell der Mitbestimmung wurde kritisch hinterfragt.
Lothar Binding möchte mit solchen Projekten erreichen, dass vormals politikdesinteressierte Schüler sich mit Politik beschäftigen. Das Ziel, "neue Formen der Begegnung, neue Formen des Dialogs, neue Formen der politischen Auseinandersetzung zu schaffen", kommt bei den Schülern gut an: "Der Schlüssel ist der Besuch der Schule, das Zuhören und das Ernstnehmen. Wir ermutigen die jungen Menschen, sich in politisch zu engagieren oder für einen Gemeinderat zu kandidieren." Dabei gehe es nicht um spezielle Parteipolitik, sondern darum, sich in den Demokratischen Prozess einzumischen und die Abgeordnetenarbeit kennen zu lernen und zu hinterfragen.
Nach der zweistündigen Beratung waren sich die "jungen Räte" einig: Würden mehr Politiker den Rat junger Menschen einholen, dann hätten viele ein ganz anderes Bild von der Arbeit eines Abgeordneten. Politik habe für die Schülerinnen und Schüler durch den persönlichen Kontakt ein Gesicht erhalten und sei "greifbar" gewesen, sagt der Fachlehrer Alexander Haas.
Lothar Binding hört das natürlich gerne. Er bestätigt das Ziel, das er mit dem Projekt erreichen will: "Ich will Schülerinnen und Schülern Demokratie näher bringen. Er hat in der Klasse nicht nur erklärt und geredet, sondern hauptsächlich zugehört. "Die jungen Leute wollen ernst genommen werden und sollen zum Schluss zu recht sagen können, dass sie an einem politischen Prozess mitgewirkt hätten. Denn mit den Ergebnissen der Diskussion geht Binding zu seinen Bundestagskollegen in Berlin und bringt sie in die Diskussion ein.
Damit das Projekt Erfolg hat, ist der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag auf die Mitarbeit der Lehrer angewiesen. Die Lehrer unterstützen die Schüler bei der Bewerbung für das Projekt und bereiten die Besuche des Abgeordneten vor. Es sei wichtig, dass die Lehrer eine Vertrauensposition bei ihren Schülern haben: "Allein, dass der Lehrer sich beteiligt, zeigt schon, dass er Lust hat, sich auf etwas Neues einzulassen und seinen Schülern einen anderen Unterricht zu präsentieren", sagt Binding. Das Projekt ist nicht auf bestimmte Schultypen beschränkt, das heißt, es können sich Klassen aller Jahrgangsstufen, egal welcher Schulform, bewerben.

Im kleinen Saal der IG Metall Heidelberg trafen sich die SPD Politiker Thomas Oppermann, Lothar Binding und Anke Schuster sowie viele interessierte Zuhörer zum Thema „Wir brauchen Arbeit, von der man GUT LEBEN kann“. Dabei wurde unter anderem über Bildungspolitik, das Bildungspaket und Mindestlöhne diskutiert.
Thomas Oppermann aus Göttingen, der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD Bundestagsfraktion, berichtete über die neuesten Verhandlungen im Vermittlungsausschuss in Berlin. So begrüßte Oppermann die Einigung zum Bildungspaket. Zwei Millionen Kinder aus Hartz IV-Familien erhalten dadurch Zugang zu Vereinen, Ferienfreizeiten sowie einen Zuschuss zum Mittagessen. Dank dem Einsatz der SPD in den Verhandlungen erhalten nun zusätzlich auch 300 000 von Kinderzuschlagsempfängern und ca. 200 000 Kinder von Wohngeldempfängern einen Anspruch auf Teilhabeleistungen. Auch Hortkindern erstattet man von nun an die Kosten für ein gemeinsames Mittagessen.
Zudem stellte Oppermann erneut die Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € auf. Zum 1. Mai 2011 werden Lohnuntergrenzen im Wach- und Sicherheitsgewerbe, der Ausbildungs- und Weiterbildungsbranche sowie in der Zeitarbeit eingeführt – davon sind 1,2 Mio. Arbeitnehmer, darunter 900 000 Zeit- und Leiharbeiter, betroffen. Diese Maßnahmen verbessern immerhin die Situation von einigen Arbeitnehmern, allerdings reichen sie nicht aus, um allen ein menschenwürdiges Leben durch ihre Arbeit bieten zu können. Da außerdem ab Mai 2011 der deutsche Arbeitsmarkt für alle EU-Bürger geöffnet wird, hält Oppermann es für ratsam, noch vorher einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen. Dies hat die schwarz-gelbe Regierung jedoch abgelehnt.
Anke Schuster diskutierte mit den Zuhörern über mögliche Reformen in der Bildungspolitik. So will sie das selektive Schulsystem in Baden-Württemberg nach und nach auflösen und Gemeinschaftsschulen einrichten. Außerdem plädierte sie für mehr Sozialarbeit an Schulen und individuelles Lernen in Ganztagsschulen.